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Käte Hamburger Kolleg
Dis:konnektivität als neuer Ansatz in der Globalisierungsforschung

Das an der Ludwig-Maximilians-Universität München angesiedelte Käte Hamburger Kolleg „Dis:konnektivität in Globalisierungsprozessen“ untersucht Mechanismen vergangener und gegenwärtiger Globalisierungsprozesse. Die Arbeit des Kolleg soll helfen, Globalisierungsprozesse in ihrer Bedeutung für menschliche Lebenswelten zu verstehen und diese nachhaltig zu gestalten.

Dis:konnektivität

Mit der Untersuchung globaler Dis:konnektivität erschließt das Kolleg ein neues Forschungsfeld. Es betont die Rolle von Verzögerungen und Umwegen, von Unterbrechungen und Widerständen, von der aktiven Abwesenheit von Verbindungen in globalen Zusammenhängen und untersucht ihre gesellschaftliche Bedeutung.

Wir sind davon überzeugt, dass Globalisierungsdynamiken in Vergangenheit und Gegenwart nicht adäquat verstanden werden können, ohne die ihnen innewohnenden diskonnektiven Qualitäten zu berücksichtigen. Dies ist bislang noch nicht systematisch geschehen.

Die Arbeit der Fellows und Mitarbeitenden am Kolleg erweitert die vorherrschende Perspektive auf globale Verflechtungsprozesse grundlegend und leistet einen überfälligen Beitrag zum Verständnis – und damit letztlich zur Gestaltbarkeit – von Globalisierung. Dazu führt das Kolleg die analytischen Zugänge der Geisteswissenschaften und der Künste produktiv zusammen, um so deren erklärendes und gestaltendes Potenzial vollständig zu mobilisieren.

KOLLEG

Header-2---Kolleg

Das Käte Hamburger Kolleg „Dis:konnektivität in Globalisierungsprozessen“ (global dis:connect) untersucht das Verhältnis von globaler Verflechtung und Entflechtung in historischen und gegenwärtigen Globalisierungsprozessen. Das Kolleg unterstreicht die grundlegende Bedeutung der Geisteswissenschaften in der Globalisierungsforschung.

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FELLOWS

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Das Herzstück des Kollegs ist das internationale Fellowship-Programm, in dessen Rahmen pro Kollegjahr ca. zehn Wissenschaftler*innen und Künstler*innen nach München eingeladen werden.

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TRANSFER

Header-4---TransferLab

Das Kolleg unterhält ein eigenes TransferLab, in dem neue Formen der Wissens- und Wissenschaftsvermittlung entwickelt und erprobt werden. Das Kolleg zeigt Formen und Wege der Zusammenarbeit mit Kunst, Kultur und Politik auf.

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Schwerpunkte

Das Kolleg geht von drei grundlegenden Formen von Dis:konnektivität aus, die in historischen und gegenwärtigen Globalisierungsprozessen von prägender Bedeutung sind und die Arbeit im Kolleg strukturieren werden:

 

Unterbrechungen
Abwesenheiten
Umwege

 

 

Diese Zugänge sollen in einer innovativen Verbindung von geisteswissenschaftlichen und ästhetischen Ansätzen erschlossen werden, die explizit auch die Einbindung von künstlerischer Forschung fördert.

Unterbrechungen

Engine Room

Kaum eine globale Verbindung ist durchgehend und gleichmäßig beständig. Die meisten Verflechtungsprozesse haben Konjunkturen, entwickeln sich mal schnell, mal langsam oder kommen gar zum Erliegen: Verbindungen funktionieren nur für einen bestimmten Zweck, nicht aber für einen anderen. Oder sie werden überhaupt radikal gekappt.

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Abwesenheiten

Header 3 - Forschung

Globalisierungsprozesse sind ebenso durch Abwesenheit wie durch Präsenz, durch Unsichtbarkeit wie durch Sichtbarkeit gekennzeichnet. Je eng verknüpfter und vielfältiger die Verbindungen sind, die eine technologisch und ökonomisch getriebene Globalisierung herstellt, umso größer werden die Lücken und Marginalisierungen, die sich auftun.

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Umwege

Faluja

Umwege sind unerwünschte, oft nicht beabsichtigte Wegführungen, die einen längeren und zumeist umständlichen Weg zum Ziel bedeuten. Umwege gehen einher mit Stagnation, Verzögerung, Warten. Das lässt sich unter anderem in der Emigrationsgeschichte veranschaulichen, die zeigt, dass Umwege und die durch sie ausgelöste verzögerte Mobilität allen Emigrationsbewegungen in Geschichte und Gegenwart inhärent sind.

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Leitung

Das Käte Hamburger Kolleg „Dis:konnektivität in Globalisierungprozessen“ wird gemeinsam Christopher Balme, Burcu Dogramaci und Roland Wenzlhuemer geleitet. Die drei Direktor*innen kommen aus den Disziplinen der Theaterwissenschaft, der Kunstgeschichte und der Geschichtswissenschaft. Diese Zusammensetzung spiegelt den methodischen Zugriff des Kollegs wider und betont seinen transdisziplinären Anspruch.

Prof. Dr. Christopher Balme

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Professur für Theaterwissenschaft am Department Kunstwissenschaften

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Prof. Dr. Burcu Dogramaci

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Professur für Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart am Department Kunstwissenschaften

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Prof. Dr. Roland Wenzlhuemer

Wenzlhuemer

Professur für Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Seminar

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