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Kolleg

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Käte Hamburger Kolleg „Dis:konnektivität in Globalisierungsprozessen“ (global dis:connect) untersucht das sich wechselseitig bedingende, spannungsreiche Verhältnis von globaler Verflechtung, fehlender Verbindung und Entflechtung in historischen und gegenwärtigen Globalisierungsprozessen. Das Kolleg unterstreicht die grundlegende Bedeutung der Geisteswissenschaften in der Globalisierungsforschung, ohne deren feinem Sensorium die gesellschaftlichen Manifestationen von Globalisierungsprozessen, ihre kulturellen Kontexte und ihre individuellen wie kollektiven Interpretationen überhaupt nicht zu erkennen wären.

Als national und international sichtbarer Ort geisteswissenschaftlicher Forschung wird das Kolleg die Geisteswissenschaften in die Lage versetzen, die komplexen Mechanismen vergangener und gegenwärtiger Globalisierungsprozesse in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung darzustellen, zu interpretieren und in einer verständlichen Sprache über die Grenzen der Fachwissenschaften hinaus zu vermitteln. Es gibt damit Politik und Gesellschaft neue Mittel an die Hand, um Globalisierungsprozesse in ihrer Bedeutung für menschliche Lebenswelten nicht nur besser verstehen, sondern auch aktiv und nachhaltig gestalten zu können. Eine besondere Rolle in diesem Zusammenhang spielt die produktive Einbindung der Künste, die die etablierten Methoden der Geisteswissenschaften auf ideale Weise erweitern. Gerade dis:konnektive Phänomene, die hochgradig flüchtig sind, die nicht zählbar sind und gerade durch ihre Abwesenheit prägen, eignen sich, um das analytische ebenso wie das vermittelnde Potenzial der Künste vollständig nutzbar zu machen. Das Kolleg wird in dieser Hinsicht Grundlagenarbeit leisten und konkrete Formen und Wege einer nachhaltigen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Kunst aufzeigen.